Dieses Ziel nicht zu erreichen

Zum Tauziehen um das Sandhäuschen in Laurensberg schreiben

Es stimmt nicht, dass die Laurensberger Vereine kein Interesse mehr an einer Nutzung der Räumlichkeiten
des Sandhäuschens haben. Die Laurensberger Heimatfreunde mit zurzeit 336 Mitgliedern haben dort bis zur
Schließung des Sandhäuschens im Jahre 2004 fünfzig größere Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern
durchgeführt. Seit der Schließung bestanden zum Teil extreme Probleme, für unsere meist gut besuchten
Veranstaltungen einen geeigneten Raum in Laurensberg zu finden. Wenn das so weitergeht, muss in Zukunft in
die benachbarten Stadtbezirke oder gar in die Niederlande ausgewichen werden.

Neben den Heimatfreunden haben mehrere Vereine ihr Interesse an einer künftigen Nutzung des Sandhäuschens
klar bekundet. Ferner gibt es zahlreiche Vereine und Institutionen außerhalb Laurensbergs, die das Sandhäuschen
in der Vergangenheit regelmäßig nutzten und auch gerne in Zukunft nutzen würden.

Es ist nun an der Zeit, dass die Stadt Aachen als Eigentümer die Voraussetzung schafft, durch die das Sandhäuschen
entweder verpachtungsfähig oder verkauft wird. Nur so können ein weiterer Leerstand und dessen Folgen verhindert
werden. Mit der bisherigen, aus unserer Sicht wenig erfolgversprechenden Verhandlungsführung mit Pacht- und
Kaufinteressenten ist dieses Ziel nicht zu erreichen.

Das Sandhäuschen, in dem neben dem Laurensberger Rennverein (heute ALRV) zahlreiche andere Vereine gegründet
wurden und in dem unzählige Familien-, Pfarr- und Gemeindefeiern stattfanden, ist ein Laurensberger Kulturgut.
Bei einem Abriss würde Laurensberg einen großen Teil seiner Seele verlieren.

Mittlerweile mehr als 2100 Unterschriften bezeugen das Interesse der Bürger an einem Erhalt und
einer Wiederbelebung „ihres“ Sandhäuschens.


Diese Bürger wollen wieder ein Sandhäuschen mit guter Führung und dessen hervorragende Infrastruktur
(z. B. auch den großen Parkplatz für Kirchen- und Friedhofsbesucher) nutzen.
Deshalb haben sie unterschrieben !!

Dr.Hermann-Victor Johnen , Prof.Werner Kasig