Andreas Dilthey aus Vetschau schreibt:

Leserbrief zu den Auseinandersetzungen über das Sandhäuschen

Vor 30 Jahren waren es die Grünen, die durch Haus- und Instand(be)setzungen von sich reden machten und mit ihren
Basis- Demokratischen Ideen dem rechten Stadtrat das Fürchten lehrte. Heute sitzen sie selber in „ Amt & Würde“ und
agieren wie diejenigen, die sie damals zu Recht kritisiert haben.

Nun kommt so ein Heimatverein daher, der auch noch ein halbes Dutzend Mal mehr Mitglieder hat als der Stadtrat selbst,
und will sein Sandhäuschen behalten- das ist ja unerhört! Jetzt wird endlich mal Basisdemokratie geübt, - nur diesmal umgekehrt-,
und nun soll es denjenigen nicht recht sein, die einst vehement dafür eintraten? Einigen der heute verantwortlichen Grünen
schwant es auch, dass da irgendwas nicht stimmt und es flirrt ein ungutes dejà vu-Gefühl in ihrem Bauch herum:

„Abriss forcieren aus Koalitionsräson - oder für den Erhalt eintreten und Volkes Wille respektieren ? “

Als zugezogener und interessierter Bürger stelle ich fest, dass die Laurensberger an ihrem Sandhäuschen hängen
und es auch behalten möchten. Da erwachen handfeste Demokraten, die sich jetzt gemeinsam für ihre Sache stark machen.
Aus meiner Sicht ist das eine wunderbare Sache und im Ernst kann doch keiner wirklich etwas dagegen haben !

Das „Sandhäuschen“ ist für die Laurensberger eine Institution und wichtiger Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben,
- lokal, euregional und international.

Ich kann sie nur ermutigen, weiter zu machen und sie unterstützen
- weil ich das mit der Basisdemokratie nach wie vor gut finde !.

Andreas Dilthey