Nachricht an AACHEN 100,Eins vom 25.01.2006

Sehr geehrter Herr Wende,

besten Dank für Ihren Bericht vom Ende vergangener Woche über die weiteren Pläne des rot-grünen
Stadtrats über die Zukunft des Sandhäuschens. Zur Bausubstanz ist zu sagen, daß sie viel besser ist als etliches,
was man sich im Bereich der öffentlichen Schulen und Kindergärten ansehen muß. Zum örtlichen Bedarf für das
Sandhäuschen haben über 2500 Aachener ihre Unterschrift gegeben. Die Pachtverhandlungen seitens der Stadt
seien wohl nicht sonderlich erfolgsmotiviert, sondern eher hinhaltend geführt worden, wie auch der letzte Interessent
berichtet hat. Bei der angeblich nicht lösbaren Frage der Sanierungskosten des Sandhäuschens von rund 200.000,- Euro
nach rund 30 Jahren Betriebsamkeit ist auf folgende Punkte zu verweisen:

1: in anderen Stadtteilen sind derartige bürgerliche Einrichtungen finanzierbar
2: ein kulturelles Rahmenprogramm einer Veranstaltung im Herbst dieses Jahres kann nicht 2-3x soviel Wert sein wie der
Erhalt einer wichtigen kommunalen Einrichtung mit überregionaler Bedeutung; auch viele weitere Ausgaben von einem
Betrag in dieser Größenordnung erscheinen nicht bevorrechtigt
3: wenn die Stadt noch nicht einmal dieser eher überschaubaren Verantwortung gerecht werden kann und die hier
aufgelaufenen Unzulänglichkeiten beseitigen kann, wie will sie dann erst die jährlich 10x so teuere Unterhaltung des Bauhauses schultern ?!

Hier muß ein Umdenken stattfinden, so kann und darf es nicht weiter gehen !!

Mit freundlichen Grüßen,
Gerd Hanusch